Grünanlage Elbestr.

01.05.2013 Informationsblatt für die Anwohner 
Platz zum Plaudern und Verweilen 
elbestr_gruener_vorschlag_s.jpg elbestr_v3_stadtverwaltung_s.jpg

vergrößerte Ansichten GRÜNER Vorschlag und Entwurf der Stadtverwaltung

(Pressemitteilung 04.04.2013)
GRÜNE stellen eigene Überlegungen für die Realisierung der „Grünfläche Elbestraße“ vor.

Bauplatz für Bauplatz im Baugebiet NordV rechts und links der Elbestraße füllt sich, nur die geplante „Grünfläche“ in der Verschwenkung zwischen Tauber- und Nahestraße ist noch immer eine sandige Wiese. Nachdem erste Entwürfe bereits vor Jahren aus Kostengründen verworfen wurden, und eine im letzten Jahr präsentierte Einfachst-Lösung auf keine positive Resonanz im zuständigen Ausschuss gestoßen ist, hatte die SPD-Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2013 beantragt, eine Bebauung und Veräußerung der Fläche zu prüfen. Für die GRÜNEN machte Ramona Halbrock bereits in der letzten Stadtplanungs- und Bauausschusssitzung klar, dass ihre Fraktion aus städtebaulicher Sicht nicht auf eine Fläche als Kommunikations- und Identifikationspunkt im Baugebiet NordV verzichten möchte. Nachdem die Stadtverwaltung jetzt erste Überlegungen zu Papier gebracht hat, gehen auch die GRÜNEN mit einem konkretisierten Diskussions- und Realisierungsvorschlag an die Öffentlichkeit.

Kern der GRÜNEN Überlegungen ist die Teilung der Fläche in einen Platz, der optisch und baulich durch farbige Aufpflasterungen Teile von Tauber- und Elbestraße integriert, und in eine nördliche Baufläche für ein kompakteres Wohn- und Geschäftshaus. Nach ersten überschlägigen Berechnungen der GRÜNEN könnte durch den Erlös für die Baufläche die Anlage des Platzes finanziert werden, und für die Stadtkasse würde auch noch etwas übrig bleiben. „Unser Ziel ist es, den städtebaulich richtigen und wichtigen Ansatz einer Kommunikations- und Identifikationsfläche im Baugebiet NordV endlich zu realisieren, und dafür einen Teil der Fläche zu veräußern“, fasst Martin Tichy, GRÜNES Mitglied im Stadtplanungs- und Bauausschuss die Überlegungen zusammen. „Im angrenzenden NordIV und im Baugebiet Süd lässt sich sehr gut beobachten, wie dringend notwendig solch eine Fläche für das gesamte Gebiet ist. Hier gibt es nur wenig Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, dieser wird fast vollständig von legal und auch falsch geparkten Autos in Anspruch genommen“, so Tichy weiter.

Aus GRÜNER Sicht bietet sich die Kombination eines Wohn- und Geschäftshauses an dieser Stelle geradezu an. Ebenerdige Büroräume für einen Arzt, Designer oder Rechtsanwalt verringern eventuelle Konflikte zum südlich angrenzenden lebendigen Platz und können das Wohngebiet auch tagsüber etwas mehr mit Leben erfüllen. Darüber könnten im ersten und zweiten Stock drei bis vier Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen.

Damit der Platz auch wirklich von den Anwohnern angenommen wird, schlagen die GRÜNEN vor, diesen bewusst nach Süden offen zu gestalten, Teile des östlichen Gehweges entlang der Stellplätze der Elbestraße und Teile der Tauberstraße optisch und baulich in den Platz zu integrieren und die Fläche überwiegend zu befestigen. Der Platz selbst könnte sich in drei Bereiche gliedern. Einen südlichen, der nur optisch mit Sitzmauern, die zum Verweilen einladen, zur Fahrbahn hin abgetrennt ist, einem östlichen mit einer Rasen- und fein gekiesten Multifunktionsfläche und einem westlichen, auf dem eine „Lagerkiste“ mit Pergola einlädt, sich auch einmal in kleinem Kreise zu treffen. Die „Lagerkiste“ ohne Fenster mit einer Grundfläche von maximal 5x5m sollte nur zu Lagerzwecken von Schachfiguren, einer Tischtennisplatte oder auch ein paar Tischen und Stühlen dienen. Die Multifunktionsfläche mit einem festen Untergrund bietet die Möglichkeit zum ungezwungenen Boulespiel oder, wenn für das Nachbarschaftstreffen im Sommer die gepflasterte Fläche nicht ausreicht. Ein öffentlicher Fußweg am östlichen Rand der Fläche soll für ausreichend Abstand zu den anschließenden Häusern in Nahe- und Tauberstraße sorgen. Mit der teilweisen Aufpflasterung der Elbestraße wollen die GRÜNEN nicht nur den Platz optisch aufweiten, sie erhoffen sich dadurch auch eine weitere Bremswirkung für den PKW-Verkehr, der nach Ansicht der GRÜNEN noch viel zu häufig schneller als 30km/h unterwegs ist.

Die GRÜNEN laden alle Anwohner ein, sich an der Diskussion um die Zukunft der „Grünfläche Elbestraße“ aktiv zu beteiligen. Die GRÜNEN werden dazu in einem ersten Schritt alle Skizzen der Verwaltung und ihre eigenen auf ihrer Internetseite (www.gruene-griesheim.de) ins Netz stellen.
{siehe Information an die Anwohner }
„Gerade in Zeiten knapper Kassen sind kreative Lösungen auch zur Finanzierung richtiger städtebaulicher Ansätze gefordert. Einen Ausverkauf und Verzicht auf städtebauliche Ziele lehnen wir GRÜNE ab. Wir hoffen mit unserem Vorschlag die Diskussion bei den Anwohnern und den anderen Fraktionen verstärkt auf diese Ziele zu lenken“, formuliert Ramona Halbrock ihre Intentionen für den jetzt eingebrachten Vorschlag.

Verwandte Artikel