HH2013-7 Haushaltssicherungskonzept – Stadtbibliothek, 03.12.2012

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
bitte nehmen Sie den folgenden Antrag zu den Beratungen des Haushalts auf die nächste Sitzung des HF und der nächsten Stadtverordnetenversammlung

Wir beantragen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Folgende Position soll ins Haushaltssicherungskonzept aufgenommen werden und die Position Prüfung der Einführung einer jährlichen Pauschalgebühr ersetzen.

Attraktivitätssteigerung der Stadtbibliothek und Reduzierung des Defizits

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat Maßnahmen zu erarbeiten, die auf der einen Seite die Attraktivität der Stadtbibliothek erhöhen, vorhandene Nutzer binden, und helfen neue zu gewinnen.

Darüber hinaus wird der Magistrat beauftragt Maßnahmen zu erarbeiten und zu prüfen, die die laufenden Kosten des Betriebes senken.

Begründung:
– Die Bibliothek hat in den letzten Jahren im Rahmen der Haushaltskonsolidierung bereits deutliche Einsparungen vorgenommen (vgl. Arbeitsbericht zum Handbuch für konsoli… S.22).

Es ist fraglich, ob die Einführung einer pauschalen Nutzungsgebühr ohne zusätzliche Angebote und ohne Investition in Angebot und Programm bei gleichzeitig erhöhtem Verwaltungsaufwand zu einer Reduzierung des Defizits führt.

– Soll die Bibliothek als städtische Infrastruktureinrichtung langfristig erhalten bleiben, ist es notwendig das Angebot weiter zu schärfen (Kinder + junge Familien + Senioren) und neue Nutzerkreise durch z.B. eine Online-Ausleihe zu gewinnen.

– Ohne Investitionen wird dies nicht möglich sein. Investitionen und neue Angebote rechtfertigen dann ggf. auch Nutzungsgebühren.

– Durch eine (noch) engere Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen, Jugendförderung, Kulturund Ferienprogramm sollen (noch) mehr Nutzer gewonnen werden.

– Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, die in dieser Art und Weise ohne Unterstützung der Stadt von Dritten nicht angeboten wird.

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