HH2013-5 Haushaltssicherungskonzept – städtisches Kulturprogramm, 03.12.2012

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
bitte nehmen Sie den folgenden Antrag zu den Beratungen des Haushalts auf die nächste Sitzung des HF und der nächsten Stadtverordnetenversammlung

Wir beantragen, die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Folgende Position soll ins Haushaltssicherungskonzept aufgenommen werden und ersetzt die Streichung des städt. Kulturprogrammes:

Überprüfung und Neukonzeption des städt. Kulturprogrammes

Der Magistrat wird beauftragt eine Überprüfung und Neukonzeption des städtischen Kulturprogrammes mit dem Ziel einer langfristigen Sicherung und Erhaltung unter Beteiligung Dritter innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung zu erarbeiten. Dazu wird eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Kulturförderung, Bibliothek, Jugendförderung, Seniorenarbeit und Vereinen eingesetzt, die dem Magistrat zuarbeitet und im Laufe des Haushaltsjahres 2013n das bisherige Programm überprüft und Vorschläge für eine Neukonzeption erarbeitet.

Begründung:
– Die Entwicklung des städt. Kulturprogrammes ist nicht befriedigend:
in 2009: 27 Veranstaltungen mit 2500 Teilnehmer
in 2010: 18 Veranstaltungen mit 1550 Teilnehmer
in 2011: (keine Angaben)
in 2012: 9 Veranstaltungen mit im ersten Halbj. z.Zt. keine weiteren (lt. Internetauftritt)

– Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, die in dieser Art und Weise ohne Unterstützung
der Stadt von Dritten nicht angeboten wird.

– Vor einer Einstellung ist zu prüfen ob und durch welche Maßnahmen die Attraktivität (wieder) und Teilnehmerzahlen gesteigert werden können.

– Ob und wie Synergieeffekte genutzt werden können, und ob ein schärferes Profil des Kultur
programmes die Bekanntheit und Akzeptanz in (Teilen) der Bevölkerung erhöht.

– Das Kulturprogramm hat diese Chance verdient!

Verwandte Artikel