Innenstadtentwicklung und Bürgerversammlung

(Pressemitteilung 04.11.2011)
„Bei der großen Anzahl anwesender Planer und Architekten der Nassauischen Heimstätte, die ihre Überlegungen zum Innenstadt-Projekt vorgestellt haben, und der bei Zeit, die diese hatten einen Entwurf vorzulegen, hätte man davon ausgehen können, dass die Planungen ausgereift sind. Viele Punkte, die in früheren Entwürfen bereits gelöst waren, wurden wieder aufgeworfen“, äußerte sich Andreas Tengicki enttäuscht über die letzte Sitzung des Bauausschusses.

In der kommenden Ausschusssitzung am 09.11. sollte es daher zu intensiven Beratungen kommen, zeigten doch die Fragen aus den verschiedenen Fraktionen, dass die Planungen noch lange nicht abgestimmt oder in trockenen Tüchern sind.

„Bei der großen Anzahl anwesender Planer und Architekten der Nassauischen Heimstätte, die ihre Überlegungen zum Innenstadt-Projekt vorgestellt haben, und der bei Zeit, die diese hatten einen Entwurf vorzulegen, hätte man davon ausgehen können, dass die Planungen ausgereift sind. Viele Punkte, die in früheren Entwürfen bereits gelöst waren, wurden wieder aufgeworfen“, äußerte sich Andreas Tengicki enttäuscht über die letzte Sitzung des Bauausschusses.

In der kommenden Ausschusssitzung am 09.11. sollte es daher zu intensiven Beratungen kommen, zeigten doch die Fragen aus den verschiedenen Fraktionen, dass die Planungen noch lange nicht abgestimmt oder in trockenen Tüchern sind.

Die städtebaulichen Vorgaben in keiner Weise erfüllt, sehen die Grünen bei der Gestaltung des öffentlichen Platzes im Innenbereich. Während noch vor wenigen Wochen ein einladendes Areal Kern der Planungen und allseitiger Konsens war, geht die jetzige Präsentation von einem engen Platz für die Bewohner mit gleichzeitiger PKW-Erschließung aus. Wie immer die vorgestellte Lösung konkret dann aussehen soll, sie wird eher Angst- als Lebensräume schaffen, so die Befürchtung der Grünen.

Optimierungspotenzial sehen die Grünen ebenfalls bei den Überlegungen, zwei getrennte Parkhäuser mit jeweils getrennten Ein- und Ausfahrten in der August-Bebel-Straße und Friedrich-Ebert-Straße zu bauen. Verkehrstechnisch sei dies genauso ungeschickt wie den Verkehr im Innenbereich für die Durchfahrt und das Parken hinter dem Edeka zuzulassen.

„Die vorgelegten Skizzen in Form einer Powerpoint-Präsentation sind nicht geeignet, um in den Beratungen so voran zu kommen, dass Entscheidungen getroffen werden können“, so Martin Tichy, der für die Grünen im Bauausschuss sitzt. „Zunächst ist es nötig, dass wir maßstabsgetreue Pläne erhalten, damit die Proportionen und Abstände ersichtlich werden. Auch können wir uns vorstellen, dass eine Visualisierung der Pläne hilfreich ist. Damit sollte es möglich sein, z. B. den Schattenwurf der Gebäude zu simulieren und bei der vorgesehenen dichten Bebauung Aufschluss über die Lichtverhältnisse im Innenbereich zu erhalten. Als spannend könnte sich auch vom Standpunkt der Heilig-Kreuz-Kirche der Blick auf den sehr massiven, geschlossenen Gebäudekörper in der Friedrich-Ebert-Straße herausstellen.

„Es zeigt sich, dass für ein komplexes Bauprojekt dieser Bedeutung eben nicht nur der Investor, sondern auch Ortskenntnis und Sachverstand für eine gute Planung entscheidend sind. Diese Kombination vermissen wir bislang“, so Jens Otterbach-Noä von den Grünen. „Für uns alle ist es jetzt wichtig, konkrete Informationen und Antworten auf die brennenden Fragen zur Verkehrs- und Parksituation, zur Platzgestaltung im Innenbereich und zum Gesamtbild des Gebäudekomplexes im Zentrum Griesheims zu bekommen.

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