Intensiv an den kommunalpolitischen Inhalten gearbeitet

Grüne trafen sich zur Fraktionsklausur im Bessunger Forst

(Pressemitteilung 14.09.2011)
Anfang September traf sich die Griesheimer Fraktion von Bündnis90/GRÜNE zu einer Fraktionsklausur im Bessunger Forst. Ziel der Klausur war es, eigene inhaltlichen Schwerpunkte zu vertiefen und für die weitere Arbeit vorzubereiten. Um die inhaltliche Arbeit besser zu vernetzen waren Vertreter der Grünen Kreistagsfraktion und des Grünen Ortsverbandes als Gäste geladen. Drei inhaltliche Schwerpunkte wurden in den Arbeitsgruppen besonders intensiv behandelt: Die Innenstadtentwicklung, Sicherheit und Förderung des nicht motorisierten Verkehrs sowie die Entwicklung und Perspektiven der Gewerbegebiete.

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von links nach rechts: Dieter Gotthard, Thomas Höhl,
Gabriele Grund, Martin Tichy, Karl-Heinz Hoffmann, Andreas Tengicki, Svenja Noä, Werner Grimm, Jens Otterbach-Noä (stehend), Kai Schütz (sitzend), Ramona Halbrock

Von allen Teilnehmern wurde die erneute Forderung nach einem Architekten- und Investorenwettbewerb für das laufende Innenstadtprojekt begrüßt. Die bisher schleppende Umsetzung zeigt erneut, wie wichtig
transparente Verfahren mit klaren Regelungen, Rechten und Pflichten für alle Beteiligten sind. Der Blick wurde auf der Klausurtagung bewusst über das Innenstadtprojekt hinaus erweitert. Ziel grüner Politik für
Griesheim ist die Entwicklung eines echten Innenstadtquartiers, unter Einbeziehung von Georg-August-Zinn Haus, Schüler- und Marktplatz sowie die umschließenden Bebauung einschließlich der Häuser südlich der Wilhelm-Leuschner-Straße. Erste Ansätze für ein eigenes Leitbild eines Innenstadtquartiers sind fixiert, im Laufe der nächsten Monate soll dieses Leitbild weiter vervollständigt und dann breit diskutiert werden. Vordringliche Aufgabe der Fraktion wird es jetzt sein, intensiv für den
Architekten- und Investorenwettbewerb in der Stadtverordnetenversammlung zu werben und zu verhindern, dass im Zuge der Bebauung südlich der Wilhelm-Leuschner-Straße wichtige städtebauliche Entwicklungen für das gesamte Quartier behindert oder buchstäblich verbaut werden.

Die Sicherheit und Förderung von Fußgängern und Radfahrern ist seit langem ein Schwerpunkt grüner Fraktionen. Auf der Klausurtagung ging es vertieft um das Problem der häufig zu schmalen Gehwege, die zusätzlich in Griesheim weiterhin durch legalisiertes Gehwegparken zweckentfremdet werden. Darüber hinaus ging es um den Einsatz von Zebrastreifen um besonders Kindern, Schülern und älteren Menschen ein leichteres und sichereres Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Zusammen mit der für Griesheim noch neuen Idee zur Einrichtung von Fahrradstraßen sollen diese Punkte im nächsten Jahr von der Fraktion über Anträge in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.

Die von der Verwaltung gemachten Vorschläge und Ansätze für die Entwicklung und Perspektiven der Griesheimer Gewerbegebiete enthalten aus grüner Sicht wenig Handfestes oder gar Neues. Ziel der Arbeit in Fraktion und Magistrat wird es sein, durch eigene Vorschläge deutlich zu machen, wie eine nachhaltige gewerbliche Entwicklung gefördert, vorhandene Betriebe und Arbeitsplätze erhalten und neue aus den
Bereichen „erneuerbare Energien“ und „Handwerk und Dienstleistungen für den Klimaschutz“ gewonnen werden können.

Den Abschluss der umfassenden inhaltlichen Arbeit bildete ein gemeinsames Essen mit Gegrilltem und Salaten.

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