Wechsel bei den GRÜNEN

Wechsel in der Grünen Fraktion Griesheim

(PM 21.01.2010)
In ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr begrüßte die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen am 19. Januar ihr neues Mitglied, Herrn Volker Resch. Gleichzeitig dankte die Fraktion Svenja Noä, die in den vergangenen zwei Jahren als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und des Umweltausschusses immer wieder neue Impulse gegeben und sich in die politischen Diskussionen eingebracht hat, für ihre engagierte Mitarbeit. Frau Noä legte ihr Mandat nieder, da die berufliche Belastung als selbstständige Unternehmerin und die Anforderungen ihrer Familie kein ausreichend großes Zeitfenster lassen, um das Mandat mit der aus ihrer Sicht notwendigen Intensität wahrzunehmen.

Gerade in diesen zwei Jahren ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Stadtverordnete gab es einige wichtige und auch kontroverse Themen in Griesheim, wie die turbulente Sitzung im Zöllerhannes um den Standort der Feuerwehr, die Neuorganisation der Städtepartnerschaften und die Zukunft der Schwimmbäder.

Svenja Noä hat bei den für sie besonders wichtigen Belangen der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Radfahrer, Kinder und älteren Menschen, immer eine klare grüne Position bezogen und dadurch die Arbeit der Fraktion und deren Anträge mit geprägt. So hat sie sich beispielsweise für eine Fußgängerampel am Nordring auf Höhe der Feldstraße eingesetzt und auch den Anstoß für das sehr populäre Stadtradeln in Griesheim gegeben und ihr Team mit Motivation zum Sieg geführt.

Gemildert wird Frau Noäs Ausscheiden durch die Zusage, neben der politischen Arbeit im Ortsverband und in der Anti-Atomkraft-Bewegung auch weiterhin engen Kontakt zur Fraktion aufrecht zu erhalten.

Ramona Halbrock, Fraktionsvorsitzende der Grünen, zeigte sich zuversichtlich, die gute Zusammenarbeit im Team mit Volker Resch erfolgreich fortzuführen. Er war bereits in der Sitzungsperiode von 1997 bis 2001 Mitglied der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen in Griesheim und bringt damit schon einige Parlamentserfahrung mit, die ihm sicherlich einen schnellen Start in die kommunalpolitische Arbeit erleichtern wird.

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